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Da ich mich selbst gerne als “leideschaftlichen Unternehmer” bezeichne, bin ich gierig auf neuen Input in Sachen Unternehmertum (oder wie ich es zur klaren Abtrennung von Manager- und Konzernwelten lieber nenne: Entrepreneurship). Mein Freund und Mitstreiter im Vorstand vom Wiener Institut für VernetzungMarcus Ambrosch – hat nun im Rahmen der Buchreihe der österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG) sein erstes Buch veröffentlicht. Titel: Effectuation – Unternehmergeist denkt anders.

Es gibt Köche und Köche. Manche arbeiten nach Rezept und manche schauen in den Kühlschrank und machen das Beste aus dem, was gerade da ist.”, so umschreibt Marcus bildlich den Kern von Effectuation (zweitere Vorgangsweise entspricht eher dem Unternehmer, erstere dem Manager). Im Entstehungsprozess hat er auch mich eingeladen, einen Gastbeitrag für das Buch beizusteuern, was mir eine große Freude war. Weiterlesen »

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Dieser Beitrag ist Teil der BLÖGGER Blog Parade zum Thema “Link Kultur”

“Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit als Währung dient und Links ein wertvolles Gut sind. In der Blogosphäre übernehmen sie die Rolle eines Verkehrsnetzwerkes, das Leser zu weiteren Informationen und Wissen hilft indem es Verbindungen zwischen den Beiträgen erzeugt. Dennoch hat die Kultur des Verlinkens unter Bloggern abgenommen”

Eighteenth (18/365), Don't try this at home

Wir sind müde. Wir sind überfordert. In den letzten Jahren hat sich im Web viel getan. Die Geschwindigkeit ist rasant und die Informationslawine hat uns voll erwischt. Voller Neugier und Faszination haben wir uns hinein gegraben, haben gebloggt, gelesen und ausprobiert. Doch mit der Zeit wurde aus dem Spielen harte Arbeit. 100 Blogs zu lesen und zu kommentieren wird schnell zum überfordernden Tagesgeschäft. Dazu kam noch das ewig hungrige Vogerl – alias das schwarze Loch Twitter.

Dass wir früher oder später mal an einen Punkt kommen, wo man instinktiv zu macht, war klar. Sage ich heute neunmalklug. Aber echt: Immer öfter treffe ich Blogger, die selbst keine anderen Blogs lesen. Was für eine paradoxe Situation. Vor einem Jahr straften wir Leute, die keinen Feedreader benutzten, noch mit verächtlichen Blicken ab. Und heute? Sind wir alle überhebliche Editorial Schreiber geworden, genau wie jene Angestellten von Massenmedien, die wir anfangs so stark kritisierten? Wo ist der Dialog, der Austausch und das Interesse an den eigenen Themen? Wenn jeder nur noch sich selbst liest, dann ist der Schritt zur eigenen Facebook Fanseite nicht mehr weit. Weiterlesen »

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52 faces: Im Jahr 2010 werde ich 52 Menschen aus den verschiedensten Branchen treffen mit welchen ich bis dato nur virtuell vernetzt bin. Es treibt mich die Neugier und die Lust im ziellosen Dialog von Ihnen zu lernen. In meinem Blog teile ich meine Eindrücke und Gedanken zu den Gesprächen. (Wie kam es dazu?)

Kalenderwoche 1: Jörg Liemandt
Datum: 3. Jänner 2010
Ort: Sonnleitenhütte in der Gaal, Steiermark

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Das neue Jahr ist gerade mal 2 Tage alt, der dritte Tag hat mit einem wunderbaren Sonnenaufgang gerade vor wenigen Stunden begonnen. Ich bin auf der Sonnleitnerhütte in der Gaal auf 1215m Seehöhe. Die Gaal, wie man dieses kleine Tal in der grünen Steiermark nennt, ist der Inbegriff von einem „Loch“. Gerade im Winter, wo es eine Sackgasse wird. Bis auf zwei Bauernhöfe gibt es weit und breit keine Zivilisation. Hier habe ich mich mit Jörg Liemandt verabredet. Er ist der erste von 52 Menschen, die ich bis dato nur flüchtig via Xing und Facebook kenne und die ich in diesem Jahr – offline – treffen möchte.

Ich selbst bin völlig unvorbereitet, wie es mein Plan vorsieht. Klingt paradox. Das Gespräch hat kein Ziel, ich habe mir keine Fragen vorbereitet und dennoch hat Jörg sich bereiterklärt mitzumachen. Einzig ein weißes Notizbuch in A4 Größe und ein Bleistift begleitet mich. Das Notizbuch übrigens, habe ich beim German Economic Forum 2008 erhalten. Auf dem dicken Umschlag steht: „Eine Geschichte von Querköpfen, Vordenkern und Idealisten“. Wie passend. Weiterlesen »

Happy New Year 2010!

Das neue Jahr hat begonnen und wie wohl viele habe auch ich zurück und nach vorne geblickt. Privat, geschäftlich und auch ganz spezifisch für meinen Blog. Das Resultat sind konzeptionelle Anpassungen und Ziele für 2010, die nicht nur meinen Blog stärken, sondern auch mir mehr Freude am Bloggen bringen sollen. Weiterlesen »

my first fisheye

Das Jahr geht zu Ende und man kann behaupten, dass es das Jahr von Facebook und Twitter war. Man kann nun viel über diese Entwicklungen sagen, heute möchte ich aber vor allem einen Aspekt herausgreifen, der mich in den letzten Wochen sehr intensiv beschäftigt hat: Die Kultur der Vernetzung und das nicht enden wollende Ansammeln von virtuellen Kontakten.

Bei Xing stehe ich derzeit bei rund 3800 Kontakten, bei Facebook bei 820 Freunden und bei Twitter 680 Follower. Einmal schnell geschätzt habe ich in dieser Umwelt des Social Webs in der Woche mit rund 30 neuen Gesichtern zu tun (mit welchen ich zumindest kurz interagiere, sie als Kontakt bestätige oder selbst hinzufüge). Nun will ich hier keine Diskussion darüber führen, ob dieses „hinzufügen“ überhaupt Sinn macht. Mir ist klar, dass es hier subjektiv sehr unterschiedliche Strategien gibt, was zu akzeptieren ist.

Ich bin mehr auf der Suche nach ungenutzten Potentialen. Ganz ehrlich, diese Web 2.0 Welt hat uns in einer unglaublich kurzen Zeit überrollt. Schumpeter hätte an der kreativen Zerstörung im Feld der Kommunikationswerkzeuge seine Freude. Die Frage, die jetzt zu beantworten lohnend scheint ist: Und was tun wir nun damit? Weiterlesen »

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