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Jetzt mal offen gesagt. Derzeit profitiert vor allem eine Branche von den Möglichkeit, die uns das Internet eröffnet hat. Die Pornoindustrie. Das will ich mal wertfrei im Raum stehen lassen, aber die Frage die sich jedem wachen Erdenbürger aufdrängt ist: Geht da nicht mehr?

Da geht mehr, behaupte ich mal. Das Potential ist enorm, doch an (vielfältigen) konkreten Beispielen wie das Meta-Medium Internet für eine nachhaltige Entwicklung, für die Steigerung der Lebensqualität (für alle) eingesetzt werden kann, mangelt es (mir). Das soll uns jetzt nicht betrübt stimmen sondern vielmehr aufrütteln. Und: Wir sollten mal genauer darüber nachdenken, wie wir das Potential ausschöpfen können und wer in diesen Sachen ein gutes Vorbild ist.

Wer sich darüber Gedanken gemacht hat, ist der VfU – Verein für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen. Gemeinsam mit dem UNEP-FI (United Nations Environment Programme Finance Initiative) und dem forum Nachhaltig Wirtschaften (Magazin).

Gemeinsam veranstaltet das Konsortium nächste Woche in München das Intensiv Seminar „Mit Web 2.0 die Welt verändern“. Weiterlesen »

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Ich liebe Unternehmertypen. Echte „Entrepreneurs“ mit einer Vision (ich wiederhole mich, ich weiß). Aus diesem Grund musste ich nicht lange überlegen, ob ich der Einladung nach Hamburg folgte, die ich vom US Eiscreme Giganten Ben&Jerry erhielt. Man wolle eine große Sache bzgl. Nachhaltigkeit präsentieren und die legendären Gründer – Ben & Jerry – selbst werden dies übernehmen.

Am Flugzeug traf ich auch Milo Tesselaar – Gründer und Herausgeber vom Biorama Magazin – der aus dem selben Grund den Weg nach Hamburg antrat. Während des Hinflugs las ich mich etwas mehr in die Geschichte von Ben&Jerry ein – und schon diese ist zum Schmunzeln spannend. Da gründen zwei verrückte Kerle – die gemeinsam die Schulbank gedrückt hatten – nach Abbruch des Studiums einen kleinen Eissalon. Die zwei überzeugten Hippies Ben Cohen und Jerry Greenfield haben ganze 12.000 Euro Startkapital und legen los. Herrliches Storytelling, nicht?

Und in einem Punkt waren sich die beiden Hippies stets einig: Sie wollten ihr Geschäft nicht nur betreiben, um Geld zu verdienen, sondern um sich dabei gut zu fühlen. Denn wie Jerry sagt: „If it’s not fun, why do it?“ (Quelle: benjerry.com)

Einen Streit gab es dann doch, so erzählen die beiden älter gewordenen, symphytischen Kerle in Hamburg. Der Sturschädl Jerry bestand auf extra große Stücke (Nüsse, Kekse, etc.) im Eis. Ein Glücksfall für die weitere Geschichte, da gerade dies zum Unterscheidungsmerkmal und USP der Marke wurde. Weiterlesen »

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Da ich mich selbst gerne als “leideschaftlichen Unternehmer” bezeichne, bin ich gierig auf neuen Input in Sachen Unternehmertum (oder wie ich es zur klaren Abtrennung von Manager- und Konzernwelten lieber nenne: Entrepreneurship). Mein Freund und Mitstreiter im Vorstand vom Wiener Institut für VernetzungMarcus Ambrosch – hat nun im Rahmen der Buchreihe der österreichische Marketing-Gesellschaft (ÖMG) sein erstes Buch veröffentlicht. Titel: Effectuation – Unternehmergeist denkt anders.

Es gibt Köche und Köche. Manche arbeiten nach Rezept und manche schauen in den Kühlschrank und machen das Beste aus dem, was gerade da ist.”, so umschreibt Marcus bildlich den Kern von Effectuation (zweitere Vorgangsweise entspricht eher dem Unternehmer, erstere dem Manager). Im Entstehungsprozess hat er auch mich eingeladen, einen Gastbeitrag für das Buch beizusteuern, was mir eine große Freude war. Weiterlesen »

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Dieser Beitrag ist Teil der BLÖGGER Blog Parade zum Thema “Link Kultur”

“Wir leben in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit als Währung dient und Links ein wertvolles Gut sind. In der Blogosphäre übernehmen sie die Rolle eines Verkehrsnetzwerkes, das Leser zu weiteren Informationen und Wissen hilft indem es Verbindungen zwischen den Beiträgen erzeugt. Dennoch hat die Kultur des Verlinkens unter Bloggern abgenommen”

Eighteenth (18/365), Don't try this at home

Wir sind müde. Wir sind überfordert. In den letzten Jahren hat sich im Web viel getan. Die Geschwindigkeit ist rasant und die Informationslawine hat uns voll erwischt. Voller Neugier und Faszination haben wir uns hinein gegraben, haben gebloggt, gelesen und ausprobiert. Doch mit der Zeit wurde aus dem Spielen harte Arbeit. 100 Blogs zu lesen und zu kommentieren wird schnell zum überfordernden Tagesgeschäft. Dazu kam noch das ewig hungrige Vogerl – alias das schwarze Loch Twitter.

Dass wir früher oder später mal an einen Punkt kommen, wo man instinktiv zu macht, war klar. Sage ich heute neunmalklug. Aber echt: Immer öfter treffe ich Blogger, die selbst keine anderen Blogs lesen. Was für eine paradoxe Situation. Vor einem Jahr straften wir Leute, die keinen Feedreader benutzten, noch mit verächtlichen Blicken ab. Und heute? Sind wir alle überhebliche Editorial Schreiber geworden, genau wie jene Angestellten von Massenmedien, die wir anfangs so stark kritisierten? Wo ist der Dialog, der Austausch und das Interesse an den eigenen Themen? Wenn jeder nur noch sich selbst liest, dann ist der Schritt zur eigenen Facebook Fanseite nicht mehr weit. Weiterlesen »

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52 faces: Im Jahr 2010 werde ich 52 Menschen aus den verschiedensten Branchen treffen mit welchen ich bis dato nur virtuell vernetzt bin. Es treibt mich die Neugier und die Lust im ziellosen Dialog von Ihnen zu lernen. In meinem Blog teile ich meine Eindrücke und Gedanken zu den Gesprächen. (Wie kam es dazu?)

Kalenderwoche 1: Jörg Liemandt
Datum: 3. Jänner 2010
Ort: Sonnleitenhütte in der Gaal, Steiermark

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Das neue Jahr ist gerade mal 2 Tage alt, der dritte Tag hat mit einem wunderbaren Sonnenaufgang gerade vor wenigen Stunden begonnen. Ich bin auf der Sonnleitnerhütte in der Gaal auf 1215m Seehöhe. Die Gaal, wie man dieses kleine Tal in der grünen Steiermark nennt, ist der Inbegriff von einem „Loch“. Gerade im Winter, wo es eine Sackgasse wird. Bis auf zwei Bauernhöfe gibt es weit und breit keine Zivilisation. Hier habe ich mich mit Jörg Liemandt verabredet. Er ist der erste von 52 Menschen, die ich bis dato nur flüchtig via Xing und Facebook kenne und die ich in diesem Jahr – offline – treffen möchte.

Ich selbst bin völlig unvorbereitet, wie es mein Plan vorsieht. Klingt paradox. Das Gespräch hat kein Ziel, ich habe mir keine Fragen vorbereitet und dennoch hat Jörg sich bereiterklärt mitzumachen. Einzig ein weißes Notizbuch in A4 Größe und ein Bleistift begleitet mich. Das Notizbuch übrigens, habe ich beim German Economic Forum 2008 erhalten. Auf dem dicken Umschlag steht: „Eine Geschichte von Querköpfen, Vordenkern und Idealisten“. Wie passend. Weiterlesen »

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