Ja da hab ich mich wieder mal weit raus gelehnt und den Mund voll genommen. Am 15 Dezember hab ich mich nach langen Überlegungen spontan entschieden meinem Blog einen neuen Spin zu geben. Ich nahm mir vor, ab Jahreswechsel jede Woche einen flüchtigen, virtuellen Kontakt aus dem Social Web im „offline Modus“ zu treffen (Warum?).

Dass dabei bei 52 Wochen unterm Strich ganze 52 Treffen rauskommen hatte ich zu diesem Zeitpunkt augenscheinlich verdrängt. Dazu noch die ambitionierte Perspektive, aus jedem inspirierenden, anregenden Treffen auch einen Blogbeitrag zu schreiben. Ein Irrsinn?

Ich suche ja die Herausforderung und da ich bis dato nur einen Beitrag verfasst habe, hier ein kurzer Zwischenstand für jene die schon mein Scheitern vermuteten.

Ich habe bis dato tatsächlich 11 Personen (wir sind in Kalenderwoche 11) getroffen und bin weiterhin gewillt, dieses Projekt durch zu ziehen. Vor allem: Weil es schon jetzt klar ist, wie lohnend diese ziellosen Treffen mit diesen vielfältigen Menschen sind.

Darüber hinaus bin ich auch noch immer entschlossen, zu jedem Treffen auch einen Beitrag zu verfassen (auch wenn ich da schon im Hintertreffen bin). Noch weiter: Es fühlt sich derzeit so an, als könnten diese Beitrage sogar zum Kern meines Blogs werden. Der Selbstversuch ist somit auch kraftvoller Impuls für ein „Rethinking“ meines Blogs.

Und die Kirsche am Sahnehäubchen habe ich auch ausgesponnen: Am Ende des Jahres werde ich alle 52 zu einem gemeinsamen Fest einladen. Dieser bildliche Gedanke spornt mich unglaublich an. Prickelnd.

Besser geht’s immer.

PS: Auch die Idee einen Quartals-Networking-Events namens “Network me” steht. Ich plane.