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Nun sind etwas mehr als 2 Jahre vergangen, seit ich begonnen habe mich mit dem Thema Nachhaltigkeit & Unternehmertum zu beschäftigen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die baldige Buchpräsentation (Dienstag, 17.11 in Wien) eines ersten Werkes bei dem ich mitgearbeitet habe, dass auch wirklich den Titel „Sustainability meets Entrepreneurship“ trägt. Ein schönes Gefühl zu sehen, wenn Ideen und Gedanken beginnen sich zu manifestieren.

Hintergrund

Hier möchte ich mich besonders bei Johannes Lindner bedanken, einer von wenigen Mitstreitern für eine Stärkung der Entrepreneurship Kultur in Österreich, der das Buch  heraus gibt. Mit seiner Initiative for Teaching Entrepreneurship versucht er das Thema dort hinzubringen, wo es auch bei mir begonnen hat: In die Schule.

Auch das oben genannte Buch soll ganz konkret als Lehrbuch im Wirtschaftsunterricht dienen, zu den vorgestellten Unternehmen gibt es zusätzliche Aufgaben und ein eigenes Lösungsheft. So geht es hier um weit mehr als ein Image-stärkendes Buch zu präsentieren, es geht darum etwas in den Köpfen der jungen Generation zu säen. Eine Saat die für die Zukunft entscheidend sein kann. Businessplan, Kreativität und Gründungsberatung in Ehren, doch wenn es kein positives, attraktives Bild von Unternehmertum in den Köpfen der potentiellen Gründern von morgen gibt, dann bleiben wir im theoretischen Wunschkonzert gefangen.

Lernen Sie die Designer/innen des Modelabels „Göttin des Glücks“, das steirische Hightech-Haus am Hochschwab, eine burgenländische Gemeinde, die energieautark ist, die Tiroler Bergkraxler, die defacto Holz als Ausgangsmaterial für Sportbekleidung einsetzen oder ein Transportmittel mit Null-Emission aus Oberösterreich kennen.

Kernstück sind 30 Best-Practice-Beispiele als Ermutigung, selbst die „Next-Practice” mitzugestalten. Sie kommen mit Menschen in Kontakt, die HEUTE Zukunft gestalten und können – davon ausgehend – einen Workshop mit der Methode des vernetzten
Denkens gestalten (Quelle IFTE)

Es war mir eine Freude 5 Fallbeispiele von Unternehmen beizusteuern, wovon ich 4 im Rahmen der WeissSee Initiative in den letzten zwei Jahren persönlich besucht habe, um selbst mehr zu verstehen und zu spüren, was dieses Sustainopreneurship sein kann. Diese entspannten, ziellosen Gespräche mit den Gründern waren großartig und haben in mir viel bewirkt.

  • Thoma Holz, Salzburg
  • Ekomobil, Wien
  • Chillaz Klettermode, Tirol
  • Frauscher Shipyard, Oberösterreich
  • Delinat Bioweine, Schweiz (nicht besucht)

Zusätzlich kommt ein einleitender Artikel zu Sustainopreneurship von mir (in Zusammenarbeit mit Cornelia Daniel), der den Begriff etwas differenziert und hoffentlich zu einem besseren Verständnis verhilft. Auch Johannes Frühmann vom SERI hat einen Beitrag über Nachhaltigkeit als Sinnfrage beigesteuert. Victor Frankl würde es freuen.

Das Buch wird nächste Woche im Rahmen der Global Entrepreneurship Week (Globale Website) im Haus der Industrie präsentiert, wo ich auch den Round Table mit dem Thema “Unternehmergeist lernen für eine nachhaltige Wirtschaft” moderiere. Eine ähnliche Präsentation gibt es in der gleichen Woche in Kitzbühel, auf die ich mich auch sehr freue.

Alle Termine im Detail, in Wien, Kitzbühel und Salzburg

Ich lade Euch herzlich ein selbst zum Event zu kommen und freue mich natürlich, wenn das Buch seine Verbreitung findet. Alle Texte und Fallbeispiele wird es auch auf einer Website geben – also haltet www.sustainopreneurship.eu im Auge (derzeit eine Weiterleitung).

Es tut sich was. Und noch mehr. Doch dazu komme ich ein anderes mal…