“Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, mächtig zu sein jenseits aller Vorstellungskraft.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit die wir fürchten. Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant, so hinreißend, talentiert und fabelhaft sein darf?
Andererseits: Wer bist Du denn, es nicht zu sein? Du bist ein Kind Gottes. Und wenn Du Dich kleiner machst, dient das der Welt in keiner Weise. Es hat nichts mit Erleuchtet Sein zu tun, wenn man sich kleiner macht, um andere um sich herum nicht zu verunsichern.
Denn wir alle wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns ist, zu verwirklichen. Und diese ist nicht nur in einigen von uns, sie ist in uns allen, in jedem einzelnen von uns.
Und immer wenn wir unser Licht scheinen lassen, geben wir damit den anderen unbewusst die Erlaubnis, das gleiche zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch alle anderen um uns herum.”
Autor: Nelson Mandela
Und, energetisiert Euch dieser Text ebenso wie mich? Ist er für Euch auch eine Mut-machende Inspiration, eine Kraftquelle in einer Welt des grauen Durchschnitts? Und ist es wirklich so, dass wir uns selbst begrenzen, um die möglicherweise neidvollen Reflexe der anderen zu vermeiden?
Liebe Leute, lasst uns mutig und brillant, fabelhaft, genial, cool, außergewöhnlich und atemberaubend sein. Es ist in uns.
PS: Ich danke wiederum Johannes Frühmann für das Zuspielen dieses herrlichen Textes von Nelson Mandela und nähre meinen Blog damit, bis Johannes seinen eigenen Blog – im November – startet.
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Heinz Peter Wallner
Oktober 6th, 2009 um 22:54
Lieber Hannes, danke! Super Foto auch
Diese Rede ist ein Quell der Kraft und Inspiration. Schöpferische Kraft fließt durch jeden Menschen, alle sind wir vom selben, einen Geist durchzogen. Wie aber kann unser Ego mit solcher Weisheit umgehen? Wie können wir verhindern, dem eigenen Ego so viel Nahrung zu bieten, bis es sich aufbläst und unser Licht in den Schatten stellt? Toller Beitrag!
christian
Oktober 7th, 2009 um 15:53
klassiker, nelson mandala hat es zwar zitiert, aber verfasst hat es marianne williamson.
mich inspiriert dieser text auch sehr und lässt mich das potenzial in mir, in anderen und in meiner mitwelt suchen und immer mehr erkennen. bei meinem bürokollegen fällt mir das übrigens gar nicht schwer.
Tweets that mention Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein darf? (Blog von Hannes Offenbacher) -- Topsy.com
Oktober 8th, 2009 um 9:02
[...] This post was mentioned on Twitter by Heinz Peter Wallner and Tanja Langstrof. Tanja Langstrof said: RT @Oberhauser: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein darf? [blogpost] > http://htxt.it/R3L0
> @offenbacher [...]
Iwo Randoja
Oktober 8th, 2009 um 9:02
Spricht mir aus der Seele, wenn ich als Texter auch mit dem Pathos nichts anfangen kann.
Julia Marie
Oktober 8th, 2009 um 14:20
Ich muss auch sagen, dass dieser Text den Nagel auf den Kopf trifft, nämlich genau auf den Kopf der Gesellschaft. Die wenigsten unter uns wissen wer sie sind, trauen sich zu wenig zu oder stellen sich mit ihren Qualitäten unter andere. Das ist nicht notwendig, aber leider sehr verbreitet.
Matze
Oktober 13th, 2009 um 9:31
Glaube das sich die Leute nicht freiwillig “unter Andere stellen”, sondern einfach von diesen unten gehalten werden.
Man müsste sich halt einfach mehr zutrauen, aber leider wird in unserer Gesellschaft Mut nicht unbedingt belohnt bisweilen sogar belächelt v.a. wenn etwas schief geht. Traurig aber wahr!
Enni
Oktober 26th, 2009 um 22:58
Es ist einfach wundervoll. Ja und es steckt auch viel Pathos darin. Es ist eine Kunst, die eigenen Gedanken in Pathos zu ‘verpacken’. Menschen allerdings lieben diese Art der ‘Gedankenübertragung’. Begreifen dadurch meist viel schneller den Sinn der Worte. Das hat Nelson Mandela sehr gut erkannt und mit diesen wunderbaren Zeilen umgesetzt. Und er trifft damit punktgenau den Nerv des Lesers.
Ich kommuniziere den ganzen Tag mit Bits und Bytes, die unglücklicherweise absolut kein Verständnis für Pathos haben. Aber umso wichtiger ist es, gelegentlich die kleinen, digitalen Biester zur Seite zu legen und den Pathos derartiger Worte in sich aufzunehmen, sie pathetisch von einem Auge zum anderen gleiten zu lassen und dann hüpfen sie freudig so lange zwischen den beiden Gehirnhälften hin und her, bis man sie verstanden und (!) verinnerlicht hat.
Im Kontakt mit Menschen bin ich sehr offen, verpacke meine Gedanken und Ideen normalerweise nicht in Geschenkpapier. Und wenn solche Worte in der Lage sind, Emotionen und Gefühle hervorzurufen, dann haben sie ihr Ziel erreicht. Auch bei Enni…
Danke Nelson Mandela. Danke Johannes Frühmann. Danke Hannes Offenbacher. Danke … (Und wo ist jetzt mein Oscar…?)
Love Enni%
Michael Erp
November 8th, 2009 um 18:56
Ich sehe mich nicht als Kind Gottes und ich glaube nicht, dass die Angst der Menschen die ist Mächtig zu ein jenseits aller Vorstellungskraft.
Brittgott
Dezember 3rd, 2009 um 15:51
Eine Kraftquelle in der Welt des grauen Durchschnitts…? Wenn wir alle brilliant, fabelhaft, außergewöhnlich, mutig, cool usw. sind, ist dann der Durchschnitt nicht das Mittelmaß sondern das Höchste? Schön wäre es, wenn man einfach sein kann, wie man ist, ohne als extravagant oder Mitläufer( und und und …)stilisiert zu werden. Warum muss man denn toll sein, um glücklich zu sein? Ist das nicht nur eine bestimmte Sichtweise eines erfüllten Lebens? Meinetwegen könnte es bei mir öfter mal etwas unauffälliger, normaler und grauer ablaufen, in der Familie wie im Job, dann würde sich mein Kopf auch nicht ständig drehen….
Was genau sind L
Dezember 13th, 2009 um 13:20
[...] Ich behaupte jetzt mal ganz keck, viele die auf Ehrlichkeit pochen moechten nur niemanden, der mit den gleichen Karten spielt wie man selber. Denn wer moechte schon seine schoen ausgeheckte Scharade durch einen besseren Spieler durchkreuzt sehen? Es gehoert doch immer zum art of the game, dem anderen immer Falschspiel vorzuwerfen. Flirten ist ein Spiel, in dem man etwas ausprobiert und kuckt was passiert. Oft dann auch noch in High-speed, wo man gar keine Zeit hat, sich so schnell kennen zu lernen, dass man eine Vertrauensbasis aufbauen kann. Das ist ein bisschen so, als ob man sich beim Fussball staendig daraueber beschweren will, das manche Spieler schon bei einem Windstoss umfallen. Und das sind genau die gleichen player, die bei dem anderen sofort Schwalbe rufen. P.S. ist Naivitaet denn nicht auch eine Luege gegenueber sich selbst der eigenen Ohnmaechtigkeit? Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein darf? (Blog von Hannes Offenbacher) [...]