Espresso mit Robert Musil:
Zitat: Robert Musil, war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker.
Gefunden: Einleitung im Buch Die schöpferische Besprechung
Wie wahr, wie wahr. Wie oft pro Woche denken wir uns in Besprechungen, bei Telefonaten, beim Schreiben einer Email – “…das sage (schreibe) ich jetzt lieber nicht”? Denn: Man könnte ja falsch liegen und – oh mein Gott – mit Kritik konfrontiert werden. Und Kritik ist erfahrungsgemäß ja immer persönlich zu nehmen und zu bekämpfen… als lieber gar nicht damit anfangen.
Erklärung: Unter dem Namen “Espresso” veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Zitate besonderer Menschen die mich insprieren und motivieren. Den Name “Espresso” habe ich gewählt weil es kurze Zitate sind, die aber ein herrlichen, geistigen Geschmack entfalten und wach machen. Wie ein richtig guter Espresso eben. Ich freue mich über Eure Gedanken zu den Zitaten!
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Ira Mollay
Januar 18th, 2009 um 15:41
Ja, wie ein Zurückzucken vor der heißen Herdplatte …
Und leider für Meinungsbildung nicht gerade förderlich. Dazu gibt’s die Theorie von der Spirale des Schweigens – Meinungen, von denen man vermutet, dass sie nicht dem Konsens entsprechen, werden gar nicht erst geäußert. http://en.wikipedia.org/wiki/Spiral_of_silence
Sollte uns eigentich ermutigen, mit den ganz verqueren Dingen rauszurücken
Liebe Grüße
Ira
Johannes Frühmann
Januar 23rd, 2009 um 11:31
Mir fällt dazu grad noch so ein Zitat aus der indianisch-schamanischen Tradition ein, das uns auch ermutigen kann:
‘Woher soll ich wissen, was ich meine, wenn ich nicht höre, was ich zu sagen habe.’
lg Johannes