Vom Wahnsinn, der Methode hat
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Falls es jemanden am Wochenende ins Kino lockt, so lege ich ihm – anstatt des neuen Bond – diesen Film ans Herz. Der österreichische Regisseur Erwin Wagenhofer hat schon mit “We feed the world” für Aufsehen gesorgt und legt jetzt mit “Let’s make money” nochmal nach.
Let’s make MONEY folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.
Als ob Erwin Wagenhofer den Niedergang der Börsen erahnt hätte – der Film trifft voll ins Schwarze und zeigt gleichzeitig auf, wie weit wir von einer ökosozialen Wirtschaft entfernt sind.
Ein Film der betroffen macht und hoffentlich viele ermutigt, weitere Projekte und Initiativen zu starten und auch im eigenen Umfeld – nach Möglichkeiten – nachhaltiger zu agieren. Absolut empfehlenswerter Wachrüttler.
Hier geht’s zum Kinofinder (Österreich) ->
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Wahnsinn dieser Film. Er bringt gut die Realität rüber!