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	<title>Kommentare zu: Beobachtungen zur Barcampkultur</title>
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	<description>Hannes Offenbacher über die Praxis der Zukunft. Ein Blog mit Mehrblick.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 14:14:49 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Von: mich</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1503</link>
		<dc:creator>mich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 12:16:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ton+hannes
wahrscheinlich habt ihr recht:
&quot;können, ohne Halt nicht leben, sind Regeln gewohnt&quot; singt der Herbert Grönemeyer.
Ich denke trotzdem, dass es besser ist, wenn wir lernen uns ohne Regeln und Zwang zu äußern. Auch vom ersten Schultag an,
aber wahrscheinlich mochten mich deshalb einige Lehrer nicht.
Aber danke für die Diskussion...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ton+hannes<br />
wahrscheinlich habt ihr recht:<br />
&#8220;können, ohne Halt nicht leben, sind Regeln gewohnt&#8221; singt der Herbert Grönemeyer.<br />
Ich denke trotzdem, dass es besser ist, wenn wir lernen uns ohne Regeln und Zwang zu äußern. Auch vom ersten Schultag an,<br />
aber wahrscheinlich mochten mich deshalb einige Lehrer nicht.<br />
Aber danke für die Diskussion&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Ton Zijlstra</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1520</link>
		<dc:creator>Ton Zijlstra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 16:45:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Mich, das es Regeln gibt ist nicht wirklich erstaunlich, wenn man die Funktion der Regeln betrachtet. Ein freier Raum schaffen heisst nicht die Abwesentheit von Strukturierung usw, sondern das aus dem Weg schaffen von Hindernisse. Tatsächlich sind BarCamps und andere &#039;offene&#039; Formats sehr strukturiert und sehr wohl gemanaget. Nur werden Strukturen nur dann eingesetzt in dem Moment wo sie nutzlich sind und gleich danach wieder abgebrochen. Das Papierwiki ist zB. eine klare Strukturierung, nur sieht er anders aus als ein Programm das vorher gedruckt wurde. Ich mache die Erfahrung desto offener ich ein Event gestalten will, desto harter die strukturierede Arbeit die ich vorher und während des Events leiste.

Regeln gibt es ausserdem nicht nur um etwas zu verbieten sondern auch um etwas explizit zu erlauben. Wir sind nur gewöhnt das Regeln Grenzen stellen. De &#039;Pflicht&#039; mit zu machen ist daher nur die Verpackung des bewusst gegebenen Erlaubnis aktiv mit zu reden, und aktiv zB ein Sprecher zu unterbrechen. Meine Erfahrung ist das es ziemlich viele Umgebungen und viele Leute gibt die dieses explizite Erlaubnis  brauchen um aus der Routine von Maul halten und zuhören (das uns ab der erste Schultag beigebracht wurde) zu geraten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mich, das es Regeln gibt ist nicht wirklich erstaunlich, wenn man die Funktion der Regeln betrachtet. Ein freier Raum schaffen heisst nicht die Abwesentheit von Strukturierung usw, sondern das aus dem Weg schaffen von Hindernisse. Tatsächlich sind BarCamps und andere &#8216;offene&#8217; Formats sehr strukturiert und sehr wohl gemanaget. Nur werden Strukturen nur dann eingesetzt in dem Moment wo sie nutzlich sind und gleich danach wieder abgebrochen. Das Papierwiki ist zB. eine klare Strukturierung, nur sieht er anders aus als ein Programm das vorher gedruckt wurde. Ich mache die Erfahrung desto offener ich ein Event gestalten will, desto harter die strukturierede Arbeit die ich vorher und während des Events leiste.</p>
<p>Regeln gibt es ausserdem nicht nur um etwas zu verbieten sondern auch um etwas explizit zu erlauben. Wir sind nur gewöhnt das Regeln Grenzen stellen. De &#8216;Pflicht&#8217; mit zu machen ist daher nur die Verpackung des bewusst gegebenen Erlaubnis aktiv mit zu reden, und aktiv zB ein Sprecher zu unterbrechen. Meine Erfahrung ist das es ziemlich viele Umgebungen und viele Leute gibt die dieses explizite Erlaubnis  brauchen um aus der Routine von Maul halten und zuhören (das uns ab der erste Schultag beigebracht wurde) zu geraten.</p>
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	<item>
		<title>Von: Hannes Offenbacher</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1519</link>
		<dc:creator>Hannes Offenbacher</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 15:31:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Mich, das glaube ich leider nicht. Sagt man, dass es nicht Pflicht ist, etwas beizutragen, hat man 80% Leute, die sich nur was abholen wollen und meinen, dass wer anderer für die Qualität zuständig ist.
Lebt man allerdings die Regel, dass man etwas beitragen MUSS, dann dreht sich das Verhältnis um. Die Regel ist vor allem deswegen so wichtig, weil wir kulturell (vor allem was Events &amp; Bildung angeht) eher in einer Abhol- und Zuhör Gesellschaft leben. Deshalb denke ich, dass man hier diesen - zugegeben - radikalen Zugang wählen muss. ..
Ich bin ganz bei Helge, dass man diese Regeln, die sicherlich zum großen Teil unbekannt sind, wieder stärker promoten sollte. Denn das Konzept hat sich bewährt und faszinierend schnell über den Globus verteilt. Also muss was dran sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mich, das glaube ich leider nicht. Sagt man, dass es nicht Pflicht ist, etwas beizutragen, hat man 80% Leute, die sich nur was abholen wollen und meinen, dass wer anderer für die Qualität zuständig ist.<br />
Lebt man allerdings die Regel, dass man etwas beitragen MUSS, dann dreht sich das Verhältnis um. Die Regel ist vor allem deswegen so wichtig, weil wir kulturell (vor allem was Events &#038; Bildung angeht) eher in einer Abhol- und Zuhör Gesellschaft leben. Deshalb denke ich, dass man hier diesen &#8211; zugegeben &#8211; radikalen Zugang wählen muss. ..<br />
Ich bin ganz bei Helge, dass man diese Regeln, die sicherlich zum großen Teil unbekannt sind, wieder stärker promoten sollte. Denn das Konzept hat sich bewährt und faszinierend schnell über den Globus verteilt. Also muss was dran sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mich</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1518</link>
		<dc:creator>Mich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 14:33:11 +0000</pubDate>
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		<description>Schön, dass es hier so munter weiter geht...
Ich wollte Christoph auch noch einmal widersprechen, aber dank Helge und schneeengel ist das schon geschehen: Es geht nicht um die technischen Hintergründe, (um die geht es in meinem Blog auch nie) sondern um die gesellschaftliche Bedeutung der Webtools - und die sollten jeden etwas angehen.
Und jeder der einen Blog ließt oder schreibt, sollte auch ein wenig darüber reflektieren was er gerade macht. Genau so wie wir erwarten, dass jeder Zeitungsleser reflektiert.
Zurück zu Barcampkultur.
Ich war etwas überrascht, das es Regeln für ein Barcamp gibt. Für mich hatte es den Eindruck, dass der strukturlose Raum sich selbst überlassen wird, was mir gefallen. Alle Teilnehmenden haben es in der Hand ihn zu gestalten. Deshalb finde ich auch die 8. Regel (Jeder MUSS etwas beitragen) so merkwürdig. Die Freiheit sollte doch auch darin bestehen, eben NUR teilzunehmen, bzw. eben nicht teilzunehmen.
Ich glaube gerade diese innere Spannung von der Vorstellung des idealen Barcamps, den verschiedenen Arten zu präsentieren und den verschiedenen Ansichten, ist der &quot;Nährboden der Erkenntnis&quot; - wie pathetisch.
Wenn durch eine radikale legere Form einige Leute von einem Barcamp abgehalten werden, ist das sicher auch nicht im Sinne der Veranstaltung.
Die offene Form des Barcamps sollte auch so offen sein, dass sie ein Raum für den klassischen Vortrag gibt. Denn nur im Kontrast kann ich das &quot;Gute&quot; vom &quot;Besseren&quot; unterscheiden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass es hier so munter weiter geht&#8230;<br />
Ich wollte Christoph auch noch einmal widersprechen, aber dank Helge und schneeengel ist das schon geschehen: Es geht nicht um die technischen Hintergründe, (um die geht es in meinem Blog auch nie) sondern um die gesellschaftliche Bedeutung der Webtools &#8211; und die sollten jeden etwas angehen.<br />
Und jeder der einen Blog ließt oder schreibt, sollte auch ein wenig darüber reflektieren was er gerade macht. Genau so wie wir erwarten, dass jeder Zeitungsleser reflektiert.<br />
Zurück zu Barcampkultur.<br />
Ich war etwas überrascht, das es Regeln für ein Barcamp gibt. Für mich hatte es den Eindruck, dass der strukturlose Raum sich selbst überlassen wird, was mir gefallen. Alle Teilnehmenden haben es in der Hand ihn zu gestalten. Deshalb finde ich auch die 8. Regel (Jeder MUSS etwas beitragen) so merkwürdig. Die Freiheit sollte doch auch darin bestehen, eben NUR teilzunehmen, bzw. eben nicht teilzunehmen.<br />
Ich glaube gerade diese innere Spannung von der Vorstellung des idealen Barcamps, den verschiedenen Arten zu präsentieren und den verschiedenen Ansichten, ist der &#8220;Nährboden der Erkenntnis&#8221; &#8211; wie pathetisch.<br />
Wenn durch eine radikale legere Form einige Leute von einem Barcamp abgehalten werden, ist das sicher auch nicht im Sinne der Veranstaltung.<br />
Die offene Form des Barcamps sollte auch so offen sein, dass sie ein Raum für den klassischen Vortrag gibt. Denn nur im Kontrast kann ich das &#8220;Gute&#8221; vom &#8220;Besseren&#8221; unterscheiden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; Politcamp Graz youXcity Blog</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1516</link>
		<dc:creator>&#187; Politcamp Graz youXcity Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 11:30:00 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eingefleischten Barcampern wie Hannes Offenbacher gab dies zu denken, wie man in seinem Blogbeitrag lesen kann. Mich hat diese Mischung wenig gestört, da mir der FH-Alltag aus meiner Zeit an der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eingefleischten Barcampern wie Hannes Offenbacher gab dies zu denken, wie man in seinem Blogbeitrag lesen kann. Mich hat diese Mischung wenig gestört, da mir der FH-Alltag aus meiner Zeit an der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: PolitCampGraz 2008 - das politische Barcamp! &#171; virtuelle geschichten</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1517</link>
		<dc:creator>PolitCampGraz 2008 - das politische Barcamp! &#171; virtuelle geschichten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 11:13:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Links: Beobachtungen zur Barcampkultur   Posted in barcamp. Schlagworte: barcamp, christoph chorherr, flash panorama, michaela mijzis, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Links: Beobachtungen zur Barcampkultur   Posted in barcamp. Schlagworte: barcamp, christoph chorherr, flash panorama, michaela mijzis, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 3 Veranstaltungen in 3 Wochen at Digitalks</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1515</link>
		<dc:creator>3 Veranstaltungen in 3 Wochen at Digitalks</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 09:17:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dass es ein barcamp war, jeder kann kommen, jeder kann mitreden und aktiv beitragen (derzeit l&#228;uft eine Diskussion zum Thema barcamp-Gewohnheiten) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] dass es ein barcamp war, jeder kann kommen, jeder kann mitreden und aktiv beitragen (derzeit l&#228;uft eine Diskussion zum Thema barcamp-Gewohnheiten) [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schneeengel</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1514</link>
		<dc:creator>schneeengel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 07:20:06 +0000</pubDate>
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		<description>@christoph
ich teile helges ansicht - warum sollten die ergebnisse und schlüsse, die du vom politcamp mit nach hause genommen hast, deine blogleser (ja, ich bin auch einer davon) nicht interessieren? sicher, sie wird vielleicht nicht unbedingt interessieren, was am politcamp anders war, als einem &quot;normalen&quot; barcamp - aber was du davon mitgenommen hast und vielleicht auch in deine zukünftige politik mit einbauen wirst, wird sie sicher interessieren.

@heinz
die beteiligung seitens der lehrenden fand ich erschreckend. teilweise aber auch überflüssig. ich bevor ich jemanden sehe, der kurz am anfang da ist - verschwindet - zum mittagessen wieder auftaucht - verschwindet - mal kurz wieder da ist, um irgendwelchen lokalpolitikern die hände zu schütteln - und wieder weg ist, kann ich auch auf die &quot;beteiligung&quot; verzichten.
die beteiligung seitens der studenten lag vielleicht an der &quot;aufklärung&quot; über das event. viele wussten, glaube ich, nichts damit anzufangen und hielten es deswegen für sich als nicht wichtig. warum sie dann nicht wenigstens mal vorbei gekommen sind, um sich das mal kurz anzugucken, kann ich dir allerdings nicht erklären.

@hermann
ich finde es es eigentlich traumhaft, dass sich so darüber &quot;aufgeregt&quot; wird, wie sich über das facebook &quot;aufgeregt&quot; wird/wurde. denn letztendlich war ich derjenige, der so auf lisa rückers facebook herumgeritten ist. das heißt ja, mir hören einige zu... ;)
ich habe sie auch übrigens - so wie es inzwischen teilweise herüber kommt - nicht einfach gefragt, was facebook ist, um ihre web 2.0-affinität zu testen. thema ihrer session war &quot;bloggen im grazer wahlkampf&quot;. dort erzählte sie, dass sie ihren blog sozusagen als wahlkampfpropaganda eingesetzt hat. weiters ist sie ziemlich über die - eigentlich nicht vorhandenen - web-aktivitäten ihres bürgermeisters hergezogen - und wie wenig er sich doch damit auskennt. daraufhin hab ich sie lediglich gefragt, ob sie für den nächsten wahlkampf auch andere &quot;tools&quot; einsetzen würde, wie es in amerika zum beispiel mit facebook passiert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@christoph<br />
ich teile helges ansicht &#8211; warum sollten die ergebnisse und schlüsse, die du vom politcamp mit nach hause genommen hast, deine blogleser (ja, ich bin auch einer davon) nicht interessieren? sicher, sie wird vielleicht nicht unbedingt interessieren, was am politcamp anders war, als einem &#8220;normalen&#8221; barcamp &#8211; aber was du davon mitgenommen hast und vielleicht auch in deine zukünftige politik mit einbauen wirst, wird sie sicher interessieren.</p>
<p>@heinz<br />
die beteiligung seitens der lehrenden fand ich erschreckend. teilweise aber auch überflüssig. ich bevor ich jemanden sehe, der kurz am anfang da ist &#8211; verschwindet &#8211; zum mittagessen wieder auftaucht &#8211; verschwindet &#8211; mal kurz wieder da ist, um irgendwelchen lokalpolitikern die hände zu schütteln &#8211; und wieder weg ist, kann ich auch auf die &#8220;beteiligung&#8221; verzichten.<br />
die beteiligung seitens der studenten lag vielleicht an der &#8220;aufklärung&#8221; über das event. viele wussten, glaube ich, nichts damit anzufangen und hielten es deswegen für sich als nicht wichtig. warum sie dann nicht wenigstens mal vorbei gekommen sind, um sich das mal kurz anzugucken, kann ich dir allerdings nicht erklären.</p>
<p>@hermann<br />
ich finde es es eigentlich traumhaft, dass sich so darüber &#8220;aufgeregt&#8221; wird, wie sich über das facebook &#8220;aufgeregt&#8221; wird/wurde. denn letztendlich war ich derjenige, der so auf lisa rückers facebook herumgeritten ist. das heißt ja, mir hören einige zu&#8230; <img src='http://www.bessergehtsimmer.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
ich habe sie auch übrigens &#8211; so wie es inzwischen teilweise herüber kommt &#8211; nicht einfach gefragt, was facebook ist, um ihre web 2.0-affinität zu testen. thema ihrer session war &#8220;bloggen im grazer wahlkampf&#8221;. dort erzählte sie, dass sie ihren blog sozusagen als wahlkampfpropaganda eingesetzt hat. weiters ist sie ziemlich über die &#8211; eigentlich nicht vorhandenen &#8211; web-aktivitäten ihres bürgermeisters hergezogen &#8211; und wie wenig er sich doch damit auskennt. daraufhin hab ich sie lediglich gefragt, ob sie für den nächsten wahlkampf auch andere &#8220;tools&#8221; einsetzen würde, wie es in amerika zum beispiel mit facebook passiert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hermann Stern</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1513</link>
		<dc:creator>Hermann Stern</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 19:56:53 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Abend :)

Freut mich, dass sich nun ein Plätzchen gebildet hat, an dem man das PolitCamp nachbesprechen kann (obwohl sich das Wiki des PolitCamps wohl besser dafür eignen würde).
Ich war nur am Freitag anwesend, kann daher nur davon berichten. Mir war eine ungefähre Zeiteinteilung der Politikersessions sehr recht, da man sich dann seine Zeit gut einteilen konnte. Den &quot;Vorteil&quot; eines Barcamps kann man hier auch als &quot;Nachteil&quot; sehen, denn Freitag nachmittag kam es durch eine nun fehlende &quot;leitende&quot; Hand zu dem Umstand, dass einige Sessions viel zu lange dauerten, sich alles nach hinten verschob, und so einige Sessions leer waren, weil sich keiner mehr wirklich ausgekannt hat, wann wo was (Gerold Neuwirt, e-Rule Making war sehr intressant, aber quasi unbesucht). Meiner Meinung nach brauchts ab einer gewissen Besucherzahl einfach ein wenig Ordnung.
Am meisten amüsiert haben mich jedoch die vielen brüskierten Rufe, dass zum Beispiel Lisa Rücker keine Ahnung hatte, was &quot;ein&quot; Facebook war. Abgesehen von der irgendwie hochnäsigen Idee, Politiker auf Facebook abzuchecken und damit ihre Web 2.0 Kentnisse zu testen, haben sich dann tatsächlich einige wirklich beleidigt ins Winkerl gestellt, wenn auf die Frage keine Antwort retour kam. Lisa Rücker war für mich genau so unglaubwürdig wie für euch, aber ich bin nicht der Meinung, dass Politiker, die das Internet aktiv nutzen, auch über jedes Fitzerl des Web2.0 informiert sein müssen. Zumal sich auf den ersten Blick die Vorteile von Facebook nicht wirklich erkennen lassen, oder wer kann als Standardbenutzer erahnen, was die API alles kann? Denn wie c.c. schon oben erwähnt hat, kann den meisten doch ziemlich wurscht sein, was technisch dahinter liegt.

Für mich war der Freitag ein sehr entspannter Tag mit vielen guten Gesprächen, guten Ideen und einer herausragenden Abendperformance von monochrom. Mein WLAN ging übrigens auch nicht auf Anhieb, IBM Noties schienen die Hotspots gleich gar nicht zu mögen. Was zwar im Rahmen der Präsentation etwas unglücklich war, da wir nichts Online zeigen konnten, aber zumindest viele Teilnehmer daran gehindert hat, dauernd am Notie was zu machen. Werde das nächste mal sicher wieder dabei sein, und möchte mich vielmals für die Organisation bedanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend <img src='http://www.bessergehtsimmer.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Freut mich, dass sich nun ein Plätzchen gebildet hat, an dem man das PolitCamp nachbesprechen kann (obwohl sich das Wiki des PolitCamps wohl besser dafür eignen würde).<br />
Ich war nur am Freitag anwesend, kann daher nur davon berichten. Mir war eine ungefähre Zeiteinteilung der Politikersessions sehr recht, da man sich dann seine Zeit gut einteilen konnte. Den &#8220;Vorteil&#8221; eines Barcamps kann man hier auch als &#8220;Nachteil&#8221; sehen, denn Freitag nachmittag kam es durch eine nun fehlende &#8220;leitende&#8221; Hand zu dem Umstand, dass einige Sessions viel zu lange dauerten, sich alles nach hinten verschob, und so einige Sessions leer waren, weil sich keiner mehr wirklich ausgekannt hat, wann wo was (Gerold Neuwirt, e-Rule Making war sehr intressant, aber quasi unbesucht). Meiner Meinung nach brauchts ab einer gewissen Besucherzahl einfach ein wenig Ordnung.<br />
Am meisten amüsiert haben mich jedoch die vielen brüskierten Rufe, dass zum Beispiel Lisa Rücker keine Ahnung hatte, was &#8220;ein&#8221; Facebook war. Abgesehen von der irgendwie hochnäsigen Idee, Politiker auf Facebook abzuchecken und damit ihre Web 2.0 Kentnisse zu testen, haben sich dann tatsächlich einige wirklich beleidigt ins Winkerl gestellt, wenn auf die Frage keine Antwort retour kam. Lisa Rücker war für mich genau so unglaubwürdig wie für euch, aber ich bin nicht der Meinung, dass Politiker, die das Internet aktiv nutzen, auch über jedes Fitzerl des Web2.0 informiert sein müssen. Zumal sich auf den ersten Blick die Vorteile von Facebook nicht wirklich erkennen lassen, oder wer kann als Standardbenutzer erahnen, was die API alles kann? Denn wie c.c. schon oben erwähnt hat, kann den meisten doch ziemlich wurscht sein, was technisch dahinter liegt.</p>
<p>Für mich war der Freitag ein sehr entspannter Tag mit vielen guten Gesprächen, guten Ideen und einer herausragenden Abendperformance von monochrom. Mein WLAN ging übrigens auch nicht auf Anhieb, IBM Noties schienen die Hotspots gleich gar nicht zu mögen. Was zwar im Rahmen der Präsentation etwas unglücklich war, da wir nichts Online zeigen konnten, aber zumindest viele Teilnehmer daran gehindert hat, dauernd am Notie was zu machen. Werde das nächste mal sicher wieder dabei sein, und möchte mich vielmals für die Organisation bedanken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: PolitCamp - ein Rückblick &#124; dear diary...</title>
		<link>http://www.bessergehtsimmer.at/2008/05/barcamp-kultur-am-aussterben/comment-page-1/#comment-1512</link>
		<dc:creator>PolitCamp - ein Rückblick &#124; dear diary...</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 18:05:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die Verteilung auf drei Räume, wovon einer riesig und irgendwie spärlich befüllt war. In diesem Blog wurde auch über andere Aspekte diskutiert - da kann ich nur leider nicht sehr viel mitreden, da [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die Verteilung auf drei Räume, wovon einer riesig und irgendwie spärlich befüllt war. In diesem Blog wurde auch über andere Aspekte diskutiert &#8211; da kann ich nur leider nicht sehr viel mitreden, da [...]</p>
]]></content:encoded>
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