Anfangs haben nur wenige Vordenker erahnen können, wie stark sich ein Dienst, bei dem man 140 Zeichen-Beiträge ins Web stellen kann, verbreiten wird. Der online Dienst Twitter (das englische Wort "twitter" steht dabei für zwitschern oder schnattern) ist im Vormarsch. Immer stärker auch im deutschsprachigen Raum.

 

Das ist alleine schon daran auszumachen, dass mein Twitter in den letzten Wochen plötzlich immer öfter "verfolgt" (abonniert) wird. Ein anderes starkes Zeichen sind die österreichischen Top 100 Twitter Charts (via Robert).

 

Das selbst ich in dem Ranking auf Platz 74 stehe, verwundert selbst mich. Aber gut, natürlich ist Twitter noch ganz ganz weit vorne, am Puls der Zeit, am Herzschlag einer neuen, immer-online Generation, die (privat) bis zum 20. Geburtstag mehr geschrieben haben, als deren Elterngeneration bis 50.

 

Eigenwilliger Übersetzungsversuch für ältere LeserInnen: Twittern ist das neue Brieffreunde sammeln und pflegen. Alte Dinge in neuen Kleidern. Soziale Kontakte, Gedankenaustausch und Tratschen. Wie früher in der Schulklasse. Manche meinen wie in einer Wohngemeinschaft. Ja vielleicht. Auf jeden Fall spannend. Und: Nicht (mehr) zu unterschätzen.

 

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