7 einfache Tipps gegen Klickeritis
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Laut der neuen Ausgabe des Wirtschaftmagazins brand eins, öffnet der/die durchschnittliche Angestellte/r nicht weniger als 30 bis 40 Mal ihren/seinen E-Mail Posteingang. Nein, nicht pro Tag, sondern pro Stunde!

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Um die dramatischen Zustände zu verdeutlichen: Das heißt, alle 2 Minuten! Nun kann man jammern was man will, an den vielen wichtigen Emails liegt das nicht. Vielmehr ist es eine ernst zu nehmende Krankheit. Auch in meinem Team haben wir das vor einigen Monaten erkannt und arbeiten nun hart daran, solche Zeitkiller zu reduzieren.
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Ein paar Tipps für den persönlichen Arbeitstag:
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- Schalten Sie den automatischen Empfang von Emails ab (kein Scherz!)
. - Klicken Sie dennoch nicht ständig manuell auf den Senden/Empfangen Button
. - Stellen Sie alle Signaltöne und Pop-ups von Outlook und Skype & RSS Readern aus
. - Rufen Sie ihre Emails z.B. nur um 9 , 13 und um 16 Uhr ab (das reicht im Normalfall!)
. - Wenn Sie ihre Email lesen, dann bearbeiten bzw. beantworten Sie diese auch gleich (sofern möglich)
. - Stellen Sie Email Benachrichtigungen von Social Networks (wie XING) aus!
. - Besuchen Sie Social Networks auch zu fixen Zeiten, um diverse Nachrichten abzuarbeiten
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Das sind eigentlich ganz einfache Tipps und ich bin sicherlich nicht der Erste, der ihnen diese ans Herz legt. Natürlich: Wenn Sie gerade auf eine dringende Email warten, dann gibt es Ausnahmen. An normalen Arbeitstagen hingegen bringt die Einhaltung dieser Leitsätze vor allem eines: Mehr Zeit & mehr Leistung.
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Gerade den letzten Jahren haben wir uns still und heimlich vor den PC gefesselt. Hat man früher noch ganz gezielt den PC eingeschaltet, ist man heutzutage immer vor dem Bildschirm, ganz gleich ob wir wirklich etwas „arbeiten“. Seien wir ehrlich. Bei den meisten ist die erste Arbeitshandlung in der Früh das Einschalten des Computers, damit man wenn man mit dem Cafe zu Schreibtisch retour kommt, gleich einloggen kann. Bei allen die zu Hause arbeiten, ist das Einschalten des PCs vielleicht sogar überhaupt die erste Handlung, noch vor der Morgentoilette. Erschütternd. Eigentlich.
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Hier steuern wir auf eine gefährliche Kultur des „Verklickens“ von wertvoller Zeit zu. Man könnte es auch als neue Wirtschaftskrankheit (Klickeritis) verstehen. Man täuscht sich durch die stundenlange Anwesenheit vor dem PC vor, gearbeitet zu haben. Tatsächlich hätte man das auch in der Hälfte der Zeit geschafft. Bedenklich.
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Deshalb bin ich Heute mal radikal und schalte den PC jetzt einfach ab. Und Sie?
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Ein Tipp zur Selbstgeiselung: E-Mails am Handy emfpangen.
Im Ernst: E-Mail ist wirklich schlimm. Ich warte hart darauf, dass jemand einen neuen One-2-One-Kommunikationskanal schafft.
ja, blackberry ist da natürlich die ausgeburt der hölle
Noch besser in der Früh gar keine E-Mails checken, erst gehen 12 oder 13 Uhr (Zitat aus 4-Hour Work Week: This will change your life) – dem kann ich vollkommen zustimmen. Skype sollte man am Besten gleich ausgeschalten lassen, außer einem is wirklich fad.
Zeitmangement-simplify your life.
by
Dazu möchte ich noch eine Begleiterscheinung der Klickeritis bzw. Kommunikationssucht in heutigen Büros anhand dem folgenden Szenario erwähnen, das vielleicht einigen bekannt vorkommt.
Man sitzt nichts ahnend und konzetriert an seinem Arbeitsplatz, als plötzlich ein Kollege ins Büro stürmt: “Hast du meine Skypenachricht nicht bekommen?”
“Ähm, nein, ich hab /alertsoff gestellt, ich muss hier dringend etwas fertig machen.” Der Kollege ignoriert den verzweifelten Abwimmelungsversuch und brabbelt munter weiter: “Ich hab dir im Skype geschrieben, dass ich dir ein dringendes E-Mail weitergeleitet habe. Ich brauch da eine Antwort. Das wollt ich dir nur sagen.”
“Also du kommst hierher, um mir zu sagen, dass du mir eine Skypemessage geschrieben hast, dass du mir eine E-Mail geschrieben hast, auf die du eine Antwort benötigst?”
“Ja.”
“Du hättest mich vllt zuerst noch anrufen können….. ”
Communication overflow sag ich da nur. Und niemals, niemals kommt mir ein Blackberry ins Haus!
Wenn ich nur aufhören könnte…