Ich vertrete ja schon länger die Ansicht, dass die Milliarden-Deals im Webbusiness mehr Ego-gesteuert sind, als sie auf fundierten, wirtschaftlichen Überlegungen basieren. Nun hört man immer öfter Stimmen, die bereits von einer zweiten Internetblase sprechen und den Sinn einer solchen Entwicklung anzweifeln. Mit einem angeblichen Wert von 15 Milliarden Dollar, stellt das Social Network Face Book die Latte wieder ein Stück nach oben. Dass der Unternehmensgewinn und Verkaufspreis in keiner sinnvollen Relation steht, stört derzeit niemanden.
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Ob Blase oder nicht, nach den alten wirtschaftlichen Kriterien ist das nicht mehr zu verstehen. Und vielleicht ist das auch schon der Knackpunkt der Sache. Sind wir vielleicht schon in einer Wirtschaft 2.0 angekommen, aber unser Kopf will diese noch immer mit dem Verstand einer Wirtschaft 1.0 bewerten?