Am Wochenende war ich am wunderschönen Hochschwab in der Steiermark. Zu meiner Überraschung wurde dort nicht das verbunden, was uns verbindet. Zumindest in Sachen Nachhaltigkeit wurde ich erneut überzeugt. Von einem Haus.
.
All jene, die den Hochschwab nicht kennen, sollten das ändern. Der steirische Berg ist zwar nur 2277 Meter hoch, vermittelt aber das Gefühl von Hochgebirge. Mächtige Wände und herrliche Kalksteinformationen machen die Gegend zu einer traumhaften Kulisse.
.

.
Zu meiner Überraschung hatte ich mit A1 schon ab dem Ausgangsort (Gasthaus Bodenbauer) keinen Empfang mehr. Meine Freunde mit ONE hatten gut lachen, die hatten fast durchgehend Empfang. An und für sich kein Drama, aber gerade der bessere Netzausbau im Gebirge und in kleinen Seitentälern war für mich immer das Nummer-1 Argument, um bei A1 zu bleiben.
.
Jedenfalls empfehle ich auch die Übernachtung im Schiestlhaus, das knapp unter dem Gipfel liegt. Das neue Gebäude ist im Rahmen der Initiative Haus der Zukunft als höchstes Passivhaus Europas (der Welt?) umgesetzt worden. Spannende und zukunftsweisende Sache. Zudem ist es schön mal keine muffelige Berghütte vorzufinden 
.
In dem Zusammenhang frage ich mich wieder mal, warum die Bundesregierung nicht endlich die Baugesetzte für Neubauten verschärft. Der Passiv-Energie Standard müsste endlich verpflichtend sein, doch da trauen sich unsere politischen Dampfplauderer wieder nicht drüber. Warum auch an die Zukunft denken, wenn die nächste Wahl schon wieder so nah ist.
| |  |