Heute habe ich mit dem Gründer von fellowweb telefoniert. Jasmin Hrnjic erzählte mir erste Hintergründe zum Start des neuen Social Networks für Studierende. Die kreative Truppe hat sich große Ziele gesetzt. Auffallend und erfrischend: Seit langer Zeit konnte mir ein Gründer eines Social Networks seine geplante Positionierung nennen. Das war bei myVitaminB zum Beispiel nicht so. Die antworteten auf meine Fragen für ein vereinbartes Email Interview einfach nicht mehr (Ok, die Fragen waren hemmungslos kritisch, aber nicht gemein).
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Aber zurück zu fellowweb: Ziel des vielversprechenden Start-ups ist es, das „XING” für Studierende zu werden. Man wolle im Gegensatz zum Spaß-orientierten studiVZ (der billigen facebook Kopie) eher erfolgsorientierte junge Leute ansprechen und ihnen bei Berufs- und Studienwahl Hilfestellung geben. Ich habe mich dann auch gleich mal angemeldet und oute mich als Fan der Plattform. Kreativ-intelligente Neuheiten machen die Sache einfach interessant und zeugen von Hirnschmalz. Vor allem die klare Ausrichtung der ganzen Sache macht Sinn, denn
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• als Studierende/r ist man bei XING für die Business People eher uninteressant
• als erfolgsorientierter junger Mensch ist man bei studiVZ schnell gelangweilt
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Konkurrenz gibt es auch wenig. Bis auf den ehemals openBC technikbasierenden „International Students Club“, wo Holger Vogel gerade an einem Relaunch bastelt und dem eher elitär wirkenden CleverHeads, ist mir bis jetzt nichts Relevantes unter die Augen gekommen. Ob es dazu reicht, dass es sich „ausgegruschelt” (mit diesem Wortspiel erntete fellowweb Aufmerksamkeit in der Bloggerszene) hat, werden wir sehen. FaceBook wird da wohl auch noch mitreden wollen. Die bereiten angeblich ihre Europaoffensive vor.
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Ich begrüße auf jeden Fall diesen neuen frischen Wind und wünsche viel Erfolg. Und bleibe natürlich dran, um zu sehen, ob vielleicht fellowweb vieles BESSER machen wird.
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Aja. Das Bildchen auf der rechten Seite, das bin ich. Oder besser gesagt mein “Snoggi” bei fellowweb. Diesen Avatar kann man ziemlich umfangreich, individuell in einem Snoggi-Editor zusammenbauen und später anderen Leuten mit diversen Gesten (wie Küssen, Winken, Zwinkern) zuschicken.
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Gruscheln* war gestern. Snoogi ist die Zukunft?
Mal sehen, ob es das Wort auch ins Wikipedia schafft…
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*Hierbei handelt sich um eine Funktion zur Kontaktaufnahme mit anderen Mitgliedern. Gruscheln hat keine offizielle Definition, man interpretiert es jedoch meist als Verbindung der Wörter grüßen und kuscheln.
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Auch darüber gelesen bei: http://blog.silberkind.de/
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Johannes Wolde-Mikael
Juli 28th, 2007 um 18:57
Guter Beitrag. Fellowweb steckt zwar noch den Startschuhen aber es klingt und fühlt sich vielversprechend an. Ich habe mich dort auch angemeldet und finde die Idee mit dem Snoggi eine sehr gelungene, interaktiv-kreative Idee.
Ich fühle mich als Student dort gut aufgehoben und wer weiss. Alle reden von studivz und xing. Wird Fellowweb eine neuen Web 2.0-Revolution? Oder reiht es sich ein in den Kanon der bereits bestehenden Web 2.0 Applikationen. Man wird sehen.
Eine tolle Sache. Weiter so.
Johannes Wolde-Mikael
Frederik
Juli 28th, 2007 um 20:12
Den Vergleich finde ich gelungen. Die Gründer kenne ich persönlich und finde sie als Menschen wie auch als Geschäftsleute schwer in Ordnung.
Frederik
Juli 28th, 2007 um 20:13
PS: Dein Snoggi guckt aber traurig
Nochn Netzwerkportal-medienblogger
August 11th, 2007 um 15:38
[...] bessergehtsimmer, fischmarkt, [...]
Fellowweb verbindet Freundschaftssuche mit nützlichen Informationen | Hodenkaiser
Februar 18th, 2009 um 0:27
[...] angeben kann, die allerdings verborgen bleibt und nur für die Suche andere Mitglieder bei Fellowweb wichtig [...]